Operationen

Ambulant und stationär

Alles aus einer Hand

Unsere Praxis bietet Ihnen ein breit gefächertes diagnostisches und therapeutisches HNO-Leistungsspektrum. Als Ihr Facharzt kennt Dr. med. Bernhard Hövelmann Ihre Krankengeschichte und die daraus resultierenden Bedürfnisse am besten. Sollten Operationen nötig sein, können wir Sie selbst weiter betreuen. Operationen führt Dr. med. Bernhard Hövelmann sowohl ambulant in der Praxis als auch ambulant/stationär im Krankenhaus St. Johannis-Stift in Paderborn durch. Dort ist er als Belegarzt tätig.

Ambulante Operationen

Viele Operationen lassen sich heute ambulant durchführen. Die sorgfältige Vorbereitung sowie Durchführung des Eingriffs und die ambulanten Nachuntersuchungen in unserer Praxis gewährleisten, dass die Komplikationsrate bei diesen Eingriffen nicht höher ist als bei stationärer Durchführung. Typische Eingriffe sind z. B. die Polypenentfernung und die Einlage von Paukenröhrchen.

 

Ob wir einen Eingriff ambulant oder stationär durchführen, klären wir vorher individuell ab und beraten Sie gerne.

Folgende ambulante/stationäre Operationen können Sie erwarten:
  • Entfernung der Mandeln (Tonsillektomie) und der so genannten Polypen bei Kindern (Adenotomie)
  • Verkleinerung der Mandeln bei störender Größe (Tonsillotomie)
  • Operationen bei Nasenatmungsbehinderungen
  • Operationen des Mittelohrs bei Hörstörungen (Paukenröhrchen)
  • Ohrmuschelkorrekturen
  • Operationen bei Schnarchern

Rachenmandelentfernung (Adenotomie)

Aufgrund einer Vergrößerung der Rachenmandel können Beschwerden wie Schnarchen, häufiger Schnupfen oder Mittelohrentzündungen auftreten. Die Operation wird in der Regel bei Kindern durchgeführt, da nur etwa 1% der Erwachsenen Rachenmandeln aufweisen. Der eigentliche Eingriff dauert nur wenige Minuten und erfolgt unter Vollnarkose. Komplikationen treten selten auf, evtl. kann es zu einer Nachblutung kommen, die jedoch in den meisten Fällen während der Überwachungsphase im Krankenhaus auftritt.

Gaumenmandelentfernung (Tonsillektomie)

Bei Beschwerden der Gaumenmandeln wie nächtliches Schnarchen, häufige Mandelentzündungen oder der Gefahr von Folgeerkrankungen, sollte eine Gaumenmandelentfernung erfolgen. Der Eingriff geschieht in Vollnarkose, die Liegedauer nach der Entfernung beträgt jedoch nur einige Tage. Auf sportliche Aktivitäten sollte in den darauf folgenden 14 Tagen verzichtet werden. In Ausnahmefällen kann es zu einer Nachblutung kommen, diese ist jedoch mit lokalen Maßnahmen zu beheben.

Moderne Radiofrequenz-Chirurgie

Um Polypen zu entfernen, die Nasenmuschel zu verkleinern und das Gaumensegel zu straffen, bieten wir Ihnen auch die Möglichkeiten der Radiofrequenz-Chirurgie. Sie ist ein sicheres und besonders schonendes Verfahren, das sich vielfach bewährt hat. Durch den Einsatz von hochfrequenten Radiowellen (3,8-4 MHz) ermöglicht die Radiofrequenzmethode die Abtragung und Entfernung von störendem Gewebe äußerst präzise und schonend. Mit einem feinen, nadelförmigen Applikator wird das Gewebe, z. B. im Nasen-Rachen-Raum, gezielt kurzzeitig auf etwa 60 Grad erhitzt und in der Folge vom Körper abgebaut. Es nimmt wieder das Normalmaß an. Nach der Behandlung entstehen kaum Schwellungen, die Narbenbildung ist äußerst gering.

 

Wenn Sie mehr wissen möchten, sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne.